Scalping Nach Markttechnik – Professionell Scalpen


Markttechnik Scalping Lernen Handeln Erklärung

Scalping gehört zu den am weit verbreitetsten Trading-Arten weltweit. Die Strategien sind dabei so unterschiedlich, wie die Trader die sie anwenden. In diesem Beitrag zeige ich Dir, wie Du mittels Markttechnik professionell scalpen kannst.

Was Scalping Mittels Markttechnik Besonders Macht

Die Markttechnik ist eine mächtige Vorgehensweise, mit der Du jede Bewegung des Marktes erklären und nachvollziehen kannst.

Meist liegt der Fokus auf dem Handeln von längeren Bewegungen bzw. dem Folgen von ganzen Trends. Auch die Markttechnische-Stoppsetzung spielt eine zentrale Rolle.

Doch beim Scalping interessiert uns dies eher weniger. Stattdessen wollen wir kleine Bewegungen also nur wenige Bars handeln.

Wenn wir nur kleine Bewegungen handeln wollen, ist es umso wichtiger, dass diese mit hohem Volumen erfolgen und uns schnell zu unserem Ziel führen.

Den Stop-Loss nachziehen oder längeres Managen des Trades wollen wir vermeiden. Stattdessen beziehen wir uns auf ein paar einfache und klare Regeln nach denen wir traden.

Rolle Der Markttechnik Beim Scalping

Kommen wir nun zum wichtigsten.

Wie implementieren wir das Konzept der Markttechnik beim Scalping?

Das geht zum Glück sehr einfach. Denn die Markttechnik erklärt bereits, an welchen Stellen im Markt die meiste Bewegung in eine Richtung aufkommt und genau an dieser wollen wir Scalpen.

In der Markttechnik wird diese Stelle oft als Punkt 2 bezeichnet. Dabei handelt es sich um den letzten Hochpunkt in einem Aufwärtstrend bzw. dem letzten Tiefpunkt in einem Abwärtstrend.

Punkt 2 Markttechnik Scalping

Wird dieser nun in Trendrichtung durchbrochen, entsteht oft eine kurzzeitig starke Bewegung. Und genau diese wollen wir uns zu Nutze machen.

Doch warum entsteht an diesem Punkt 2 überhaupt oftmals eine starke Bewegung?

Nun dies liegt daran, dass direkt 2 Arten von Käufern in einem Aufwärtstrend bzw. Verkäufern in einem Abwärtstrend in den Markt kommen.

Nehmen wir als Beispiel einen Aufwärtstrend.

Zum einen haben wir die Käufer, welche in den Markt kommen, nachdem die Korrektur beendet ist und der Markt weiter in Trendrichtung läuft. Denn nachdem der letzte Hochpunkt überschritten wurde, ist die vorherige Korrektur vorbei und der Markt setzt neue Hochpunkte.

Zum anderen ist der letzte Hochpunkt bzw. Punkt 2 auch der Beginn der Korrektur. Demnach haben viele Trader die diese Korrektur als Verkäufer traden ihren Stop-Loss am Anfang der Korrektur also am Punkt 2.

Läuft der Markt nun weiter in Trendrichtung, werden die Short-Positionen der Verkäufer geschlossen und die Käufer steigen zusätzlich beim Bruch des letzten Hochpunkts ein. Wir haben nun also viele Händler auf der Seite der Käufer.

Punkt 2 Scalpen nach Markttechnik

Ein solcher Punkt 2 ist in jedem Trend anzutreffen. Er entsteht immer genau dann, wenn eine Korrektur zu Ende geht und ein neuer Hoch- bzw. Tiefpunkt erreicht wird.

Konzept der Markttechnik

Durch die hohe Relevanz dieses Markttechnischen-Einstiegssignals können wir diese perfekt für unser tägliches Scalping nutzen.

Scalping Nach Markttechnik Am Punkt 2

Da Du nun den Punkt 2 und dessen markttechnische Bedeutung fürs Scalpen erkannt hast, zeige ich Dir nun eine mögliche Strategie.

Bleiben wir weiterhin beim Beispiel eines Aufwärtstrends. Natürlich ist das Konzept bei einem Abwärtstrend exakt identisch nur eben in andere Richtung.

Sobald wir eine Korrektur in einem Aufwärtstrend sehen, können wir uns den letzten Hochpunkt als eventuell nächsten Punkt 2 vorstellen.

Am besten steigst Du mit einer Stopp-Order in den Markt ein, sobald dieser den letzten Punkt 2 durchbrochen hat.

Lass aber etwas Platz, um den Spread zu berücksichtigen und nicht durch einen kleinen Fehlausbruch am Punkt 2 schon im Markt zu landen.

Für die Stopsetzung hast du mehrere Möglichkeiten. Eine Möglichkeit wäre, den Stop-Loss am Tiefpunkt der Korrektur zu setzen. Dies wäre zwar ein sicherer Platz aber ist dafür auch oft sehr weit entfernt vom aktuellen Kurs.

Eine weitere Alternative wäre, den Stop-Loss an das Tief der letzten Kerze zu setzen.

Ein genaues richtig oder falsch gibt es hier nicht. Je näher der Stop-Loss am Markt ist, desto besser ist Dein Chancen-Risiko-Verhältnis. Dafür erhöht sich aber auch die Chance, dass Du ausgestoppt wirst.

Damit Du diese Strategie auch wirklich erfolgreich tradest, gibt es eine wichtige Lektion…

Sei sehr ungeduldig mit “Verlusttrades”.

Wenn Du merkst, dass der Durchbruch durch den Punkt 2 fehlschlägt, also der Markt einen Fehlausbruch macht und direkt danach weiter in Richtung der Korrektur läuft, gibt es keinen Grund für Dich weiter im Markt zu bleiben. Schließe die Position am besten sofort und nimm den kleinen Verlust mit.

Sollte der Markt später doch noch drehen und erneut versuchen, durch den letzten Punkt 2 zu gehen, steige einfach erneut ein. Es spricht grundsätzlich nie etwas gegen zweite dritte oder auch vierte Einstiegsversuche. Lediglich Deine Emotionen könnte diese Wiedereinstiege erschweren.

Ich hoffe, Du konntest einiges an nützlichem Wissen aus diesem Beitrag gewinnen.

Schau Dir doch auch einmal meine anderen Beiträge oder Empfehlungen an. Danke fürs Lesen!

Charts von Tradingview.com

Paul Conrad

Danke das Du auf meiner Seite unterwegs bist. Mein Name ist Paul und ich bin seit einigen Jahren an den Geschehnissen der Finanzmärkte interessiert und mittlerweile als Daytrader aktiv.

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