Professioneller Bewegungshandel Nach Markttechnik


Bewegungshandel Markttechnik Lernen mit Erklärung

Der Bewegungshandel gehört neben dem Trendhandel und Ausbruchshandel, zu den beliebtesten Trading-Arten der Markttechnik. Bei richtiger Anwendung und vernünftigem Trademanagement kann der Bewegungshandel sehr ergiebig sein.

Im ersten Teil dieses Beitrages werde ich Dir grundlegendes Wissen über Bewegungen nach Markttechnik geben, damit Du den Sinn hinter dem markttechnischem Bewegungshandel verinnerlichst.

Anschließend zeige ich Dir eine Möglichkeit, wie Du Bewegungen erfolgreich und professionell handeln kannst.

Los geht´s…

Bewegungen In Der Markttechnik

Damit Du den Bewegungshandel nach Markttechnik verstehst, müssen wir uns den normalen Trendaufbau anschauen.

In der Markttechnik wird ein Trend meistens in 3 Bereiche aufgeteilt.

Der 1. Teil ist der Beginn des Trends. Schließlich muss jeder Trend irgendwo seinen Ursprung haben.

Zudem gibt es noch die Bewegungen in Trendrichtung. Diese Trendbewegungen sind dafür verantwortlich, dass der Markt sich auch in Trendrichtung entwickelt.

Und zu guter Letzt hätten wir noch die Korrekturen. Jeder Trend bewegt sich zwischenzeitlich in entgegengesetzte Richtung zum eigentlichen Trend. Diese Phasen nennt man Korrekturen.

Hier habe ich Dir die 3 Bereiche des Trends einmal auf einem Chart eingezeichnet:

Bewegungen Und Korrekturen Im Markttechnik Trend

Wie Du siehst verlaufen die Bewegungen in Trendrichtung meistens deutlich schneller und sauberer ab, als die Korrekturen. Ein sauberer Marktverlauf ist für uns Bewegungshändler natürlich von großem Vorteil.

Da Du nun weißt, was eine Bewegung in der Markttechnik ist, zeige ich Dir nun, wie Du diese handeln kannst.

Bewegungshandel Markttechnik – Einstieg, Management und mehr

Kommen wir nun zum interessantesten Teil.

Wie handeln wir eigentlich eine solche Bewegung?

Ein grundsätzliches Problem ist, dass wir nie zu 100% wissen, wann eine Korrektur endet und die neue Bewegung in Trendrichtung eintritt.

Da wir dies nicht wissen und wir nicht einfach blind in eine Korrektur hineingehen wollen, müssen wir uns einen sicheren Einstiegspunkt suchen.

Ein solcher Einstiegspunkt wäre gegeben, wenn die Korrektur komplett beendet ist und der Markt einen neuen Extrempunkt im Trend erreicht. Konkret bedeutet dies, wir steigen ein, wenn ein Aufwärtstrend einen neuen Hochpunkt erreicht hat oder ein Abwärtstrend einen neuen Tiefpunkt.

Um dies bildlich darzustellen, zeige ich Dir nochmal den Chart von weiter oben. Dieses Mal habe ich die möglichen Short-Einstiegspunkte durch eine Linie markiert.

Einstiegssignal im Bewegungshandel nach Markttechnik

Wie Du siehst, steigen wir dann in die Bewegung ein, wenn diese durch den alten Tiefpunkt durchgeht. In der Markttechnik wird genau dieser Punkt auch als Punkt 2 bezeichnet.

Zudem ist ersichtlich, dass genau an diesem Punkt der Markt sich meist mit hohem Volumen und großen Kerzen in Trendrichtung bewegt. Für uns Bewegungshändler der Markttechnik natürlich auch ein großer Vorteil.

Außerdem eröffnet uns dieses hohe Volumen an einem Punkt auch die Möglichkeit, diesen auf professioneller und effektiver Weise zu Scalpen.

Da Du nun weißt, an welchem Punkt sich ein Einstieg am meisten lohnt, schauen wir uns nun das Managen des Trades an.

Bei jeder meiner Handelsstrategien nutze ich eine einfache Regel. Sollte der Markt direkt nach dem Ausbruch und dem Auslösen meiner Order wieder drehen, verlasse ich den Trade. Fehlausbrüche kommen sehr regelmäßig vor.

Nach einem Fehlausbruch noch im Markt zu sein ergibt keinerlei Sinn. Selbst wenn der Markt früher oder später dennoch in die gewünschte Richtung drehen sollte, kann man problemlos einen 2. Einstieg wagen.

Ein weiterer wichtiger Punkt im Bereich Trademanagement ist das Setzen eines Stopp-Loss.

Während sich für den Trendhandel meist ein Trailing-Stopp-Loss lohnt, würde ich beim Handeln einer Bewegung nach Markttechnik den Stopp-Loss immer an das Ende der nächsten Kerze in Trendrichtung ziehen.

Damit Du ein vernünftiges Chancen-Risiko-Verhältnis hast, darf Dein Stopp-Loss auch bei der Positionseröffnung nicht zu weit entfernt vom Markt sein.

Ein guter Platz wäre beispielsweise 2 Kerzen hinter der Kerze an der Du einsteigst. So gibst Du dem Markt etwas Raum, aber im Endeffekt nicht zu viel.

Damit Du nicht zu oft ausgestoppt wirst, ist es wichtigst das Du wie bereits oben von mir erwähnt, Deinen Trade bei einem Fehlausbruch sofort schließt.

Und vergiss nicht: Dein Erfolg hängt im Endeffekt nicht nur von der Strategie ab, die Du handelst, sondern hauptsächlich davon wie gut Du Deine Trades und vor allem Deine eigenen Emotionen managen kannst.

Wenn Du noch mehr über den Bewegungshandel und die Markttechnik im Allgemeinen erfahren möchtest, kann ich Dir nur das Buch “Das große Buch der Markttechnik” von Michael Voigt empfehlen (Hier geht es zu dem Buch auf Amazon).

Ich hoffe, Du konntest einiges an nützlichem Wissen aus diesem Beitrag gewinnen.

Schau Dir doch auch einmal meine anderen Beiträge oder Empfehlungen an. Danke fürs Lesen!

Charts von Tradingview.com

Paul Conrad

Danke das Du auf meiner Seite unterwegs bist. Mein Name ist Paul und ich bin seit einigen Jahren an den Geschehnissen der Finanzmärkte interessiert und mittlerweile als Daytrader aktiv.

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